Über mich

Aus dem Waldecker Land. Für verlässlichen Naturschutz!

Ökologe und Naturschützer – seit über drei Jahrzehnten im Gelände

Maik Sommerhage bei der Vogelerfassung mit Fernglas

Mit dem Fernglas draußen, seit ich denken kann.

Ich bin Maik Sommerhage, Ornithologe und Naturschutzberater aus Bad Arolsen-Wetterburg im Waldecker Land. Hier bin ich 1977 geboren, hier hat meine Arbeit begonnen, und von hier aus bin ich heute in Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus tätig.

Vom Waldecker Land in die Fachwelt

Meine Eltern haben mich früh mit nach draußen genommen und mir einen respektvollen Umgang mit der Natur vermittelt. Daraus wurde eine Leidenschaft für Vögel, die mich nicht mehr losgelassen hat. Schon als Jugendlicher habe ich Beobachtungen für die Vogelkundlichen Hefte Edertal geliefert. 1997 erschien meine erste Untersuchung zum Verhalten von Vögeln gegenüber Windkraftanlagen auf der Vasbecker Hochfläche. Das Thema begleitet mich bis heute.

Fast elf Jahre lang war ich hauptamtlich beim NABU-Landesverband Hessen tätig, unter anderem als Referent für Vogelschutz. In dieser Zeit habe ich Artenhilfsprojekte geleitet, Leitlinien für einen naturverträglichen Ausbau der Windenergie mitentwickelt und Monitoringberichte für EU-Vogelschutzgebiete im Auftrag der Staatlichen Vogelschutzwarte erstellt. 2020 habe ich mich mit meinem Büro für Ökologie und Umweltbildung selbstständig gemacht.

Fachliche Schwerpunkte

Mein Kerngebiet sind die Vögel der offenen Landschaft und ihre Gefährdung. Seit vielen Jahren untersuche ich das Braunkehlchen und andere Wiesenbrüter, etwa im jährlichen Monitoring der Ederaue bei Rennertehausen. Beim Rotmilan beschäftige ich mich mit Brutbeständen, Horstkartierungen und Zugverhalten. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Konflikte zwischen Vogelschutz und Windenergie, sowohl gutachterlich als auch in der fachlichen Weiterentwicklung von Standards. Telemetrieprojekte, zuletzt zum Schwarzstorch, ergänzen die Feldarbeit um Daten, die mit klassischer Beobachtung nicht zu gewinnen sind.

Dabei verbinde ich traditionelle Feldornithologie mit modernen Verfahren wie Bioakustik, Drohnenbefliegungen und Wärmebildtechnik. Die Grundlage bleibt aber immer dieselbe: sorgfältige Erfassung im Gelände und eine Bewertung, die rechtlich und fachlich trägt.

Eine Auswahl meiner Veröffentlichungen finden Sie unter Publikationen, mein Leistungsspektrum unter Leistungen.

Was mich antreibt – auch und besonders beim NABU

Belastbare Naturschutzentscheidungen brauchen gute Daten. Ob eine Windkraftplanung, ein Ausgleichskonzept oder ein Schutzgebietsmanagement: Am Ende hängt viel davon ab, ob jemand genau hingesehen hat. Diesen Anspruch habe ich an meine Arbeit, und dafür nehme ich mir die Zeit.

Zugleich bin ich der festen Überzeugung, dass Naturschutz und wirtschaftliche Interessen kein Widerspruch sein müssen, sondern unmittelbar zusammenhängen. Der Naturschutz gehört zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts dazu. Wir benötigen intakte Wälder, Auen und Feldfluren! Zu viele Arten und Individuen stehen derzeit unter erheblichem Druck – das muss sich ändern. Und dafür trete ich beim NABU auf Landesebene ein.

Sprechen Sie mich gerne an.